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Februar 2018

Kursbeben an den Aktienmärkten: Rückkehr zur Normalität?

Nach einer langen Phase mit überaus geringen Wertschwankungen ist in den letzten Tagen die Nervosität an die Börse zurückgekehrt. Gemessen am Dow-Jones-Index sind US-Aktien zum Auftakt der ersten Februarwoche (05.02.2018) so stark gefallen, wie seit über sechs Jahren nicht mehr. Der stärker als erwartete Zinsanstieg in den USA und Europa hat die Investoren verunsichert und Aktienkurse weltweit einbrechen lassen.

 

In unseren letzten fonds-news aus Januar haben wir bereits darauf hingewiesen, dass die Bewertungen an den Aktienmärkten bereits ambitioniert sind und uns die Sorglosigkeit der Marktteilnehmer aufmerksam macht. Die Abwärtsbewegung am Aktienmarkt kommt somit für uns nicht unerwartet (fonds-news Nr. 01/2018) vom 25. Januar 2018 - erste Seite).


Korrekturphasen an den Aktienmärkten gehören zur Normalität

Zwischenzeitliche Korrekturen an den Aktienmärkten sind die Normalität, nicht die ungewöhnlich geringen Schwankungen im Jahr 2017. Selbst in Jahren mit positiven Aktienmärkten hat es mehrheitlich Rücksetzer von mehr als 10% im Jahresverlauf gegeben.


Angst vor steigenden Zinsen

„Offizieller“ Auslöser des jüngsten Einbruchs an den Aktienmärkten sind gestiegene Zinsen und der starke US-Arbeitsmarktbericht vom letzten Freitag, der die Inflations- und Zinserwartungen weiter nach oben getrieben hat. Letztendlich ist es nach einer so langen und insgesamt schwankungsarmen Aufwärtsbewegung aber normal und sogar gesund für die Märkte, dass es zu -auch heftigeren- Korrekturen kommt; triftige Gründe dafür lassen sich im Nachhinein immer finden.

Wir hatten zum Jahresanfang vor überzogenen Erwartungen in 2018 und der Gefahr höherer Wertschwangen gewarnt. Gleichwohl sehen wir in der aktuellen Bewegung zwar eine gesunde Korrektur aber keine grundsätzliche Trendwende im Markt. Die Weltwirtschaft und die Konjunktur sind noch immer so stark, dass sie mit moderat steigenden Zinsen zurechtkommen. Unternehmen sollte es in diesem Umfeld weiterhin gelingen, ihre Ergebnisse zu steigern. Noch wichtiger für die Börse ist allerdings, dass nach wie vor viel Geld auf der Seite liegt, das angelegt werden muss. Und hier gibt es im Moment wenig sinnvolle Alternativen zu Aktien. Weltweit sind viele Anleger noch zu wenig in Aktien investiert - sie lauern auf Kursrückgänge wie diesen, um ihre Positionen aufzustocken. Dies sollte den Markt wieder stabilisieren. Aus diesen Gründen sehen wir keine ernsthafte Crashgefahr.

Fazit/Handlungsempfehlungen

  • Wie in der Vergangenheit empfehlen wir auch jetzt, solche Gelegenheiten zu nutzen, um antizyklisch kleinere Positionen zu reduzierten Preisen nachzukaufen. Bei den von uns gerne genutzten flexiblen Mischfonds kann dies sehr zeitnah direkt vom Fondsmanager erledigt werden.

  • In Anbetracht der schon sportlichen Bewertungen und einem Konjunkturzyklus, der sich tendenziell eher seinem Ende zuneigt (beides betrifft des US-Markt stärker), ist aber jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, um die Aktienfondsgewichtung massiv auszubauen.

  • Einzelfondsempfehlungen geben wir nicht. Das vorgeschlagene Portfolio ist immer abhängig vom Gesamtportfolio, den individuellen Risikoeinstellungen und den zeitlichen Zielsetzungen. Die Empfehlungen erfolgen individuell.

 

Marktkommentare der Fondsmanager:

Flossbach von Storch (06.02.2018): technische Korrektur, keine Trendwende

Sharholder Value (06.02.2018): kommt der große Crash? Rückschläge kommen Fondsmanagern zugute

Quelle: Netfonds AG / Netfonds - News + Top Thema


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