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Sparen mit staatlicher Förderung

staatl. Fö. MünzenDie Riester-Rente ist die am stärksten geförderte Form der privaten Altersvorsorge, und wir bleiben dabei: für jedermann geeignet. Für manch einen sogar eine absolute Notwendigkeit. Dabei ist sie wesentlich flexibler als z.B. die betriebliche Altersvosorge. Aus unserer Sicht kommt allerdings nur eine transparente Investmentlösung in Betracht, die den kritischen Überprüfungen von Fachpresse und Verbraucherschützern jederzeit standhält. Hier gelangen Sie zum Hauptbeitrag.

Seit Ende 2002 empfiehlt Finanzplanung Ahlers die Riester-Rente. Die von uns favorisierte und empfohlene Riester-Rente der DWS hebt sich deutlich von vielen teuren und undurchsichtigen Konkurrenzprodukten ab. Deshalb erhält unser Angebot regelmäßig ein positives Presseecho.

Neben der angebotenen DWS TopRente wird die ab 2006 eingeführte DWS RiesterRente Premium vermittelt, diese mit folgenden Zusatzoptionen:

  • Ablaufstabilisator ist jederzeit vom Kunden wählbar und startet frühestens 10 Jahre vor Auszahlungsbeginn
  • monatliche Höchststandssicherung  (90% des Vermögens) ab dem 55. Lebensjahr in den letzten 5 Jahren vor Auszahlungsbeginn wählbar

Hier finden Sie die langfristigen Wertentwicklungen der DWS Vorsorgefonds



Analog zu den geförderten Verträgen kann diese Vertragssparte der DWS Premium für ungeförderte Sparpläne genutzt werden:

DWS Vermögenssparplan Premium: nach mindestens 12 Jahren Laufzeit und nach Vollendung des 62. Lebensjahres (60. Lj. bei Verträgen vor 2013) werden die Gewinne zur Hälfte mit dem persönlichen Steuersatz versteuert. Das Guthaben ist nach Ende der Sparphase frei verfügbar.

Beim Vermögenssparplan handelt es sich NICHT um ein Produkt gemäß dem Altersvorsorgegesetz, wie etwa Basis-Rente (Rürup), Riester-Rente oder bAV. Die Auszahlung unterliegt keiner lebenslangen Verrentung. Vielmehr basiert der Sparplan auf den gleichen Grundlagen einer sogenannten „Riester“-Rente (100%ige Beitragsgarantie zum Laufzeitende). Für Personen, die kein sozialversicherungspflichtiges Einkommen erzielen und somit nach dem Altersvermögensgesetz nicht Zulagen berechtigt sind, handelt es sich bei den gesamten Sparraten um ungeförderte Beiträge. Für ungeförderte Beiträge gilt die hälftige Ertragsbesteuerung (s.o.). Eine vorherige Verfügung ist jederzeit möglich; in diesem Falle unterliegt das Vermögen der Abgeltungssteuer.

Hinweis: Vermehrt haben wir darauf hingewiesen, dass sich das derzeitige Niedrigstzinsniveau auch und insbesondere auf Garantieprodukte mit geringeren Laufzeiten auf das Renditeprofil ungünstig auswirkt.

DWS Premium Sparplan für Kinder: Bedingungen des ungeförderten Vermögens wie vor; der Sparplan kann bei späterer Förderberechtigung des Kindes weitergeführt werden zu den Bedingungen gemäß eines "normalen" Riester geförderten Altersvorsorgesparplans. Bis zum 15. Lebensjahr fällt kein Depotentgelt an.


Wohnriester Verwendungsbedingungen

Eigenheim als Teil der Altersvorsorge

Riester-Sparer dürfen ab 2014 Kapital, das sie in beliebigen Riester-Verträgen angespart haben, jederzeit für die Entschuldung der eigenen vier Wände einsetzen. Dabei darf das staatlich geförderte Riester-Kapital jedoch nur für die Finanzierung einer komplett eigengenutzten Immobilie verwendet werden. (Problematisch ist eine Förderung nach Wohn-Riester für ein Haus mit Einliegerwohnung > zu prüfende Möglichkeit: strikte Kostentrennung der Baufinanzierung zwischen Eigenwohnung und vermieteter Einliegerwohnung).

•    Jederzeitige Entnahme zum sofortigen Erwerb/Bau einer Immobilie
•    Jederzeitige Tilgung (Zwischentilgung oder Entschuldung) eines bestehenden Immobilienkredits
•    Jederzeitige Entnahme zur altersgerechten Sanierung (hier gilt es besondere Bedingungen einzuhalten)


Das Gesetz stellt weitere Mindestanforderungen:
•    Die Mindestentnahme aus dem Riester-Vertrag liegt bei 3.000 €.
•    Wird nicht das gesamte Vorsorgevermögen entnommen, muss nach der Entnahme ein Restvorsorgevermögen von 3.000 Euro im Riester-Vertrag verbleiben.
•    Verkauft der Eigentümer ein Haus, in das Riester-Förderung geflossen ist, hat er fünf Jahre Zeit, sich erneut eine selbstgenutzte Immobilie zuzulegen oder die entnommene Summe in den Riester-Vertrag zurückzuführen. Andernfalls entfällt die Förderung.

Besteuerung bei Verwendung von Wohnriester-Vermögen mittels Wohnförderkonto

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Wohnriester Verwendungsbedingungen


Nachgelagerte Besteuerung bei Renteneintritt auch für Wohnriester:

Die Immobilien-Eigentümer müssen im Rentenalter Steuern auf die geförderten Beträge zahlen, die auf einem fiktiven Wohnförderkonto verbucht sind (dieses dient lediglich dem Zweck zur Ermittlung der Steuerschuld und wird mit jährlich 2% Zinsen belastet).


Der Steuerschuldner kann jederzeit entscheiden,

  • die Steuern jährlich (ratierliche Besteuerung bis zum 85. Lj. / "Verminderungsbetrag") oder
  • auf einmal zu zahlen. Wer sofort zahlt, muss lediglich 70 Prozent des Kontostandes versteuern ("Auflösungsbetrag" incl. 30% "Rabatt").

 

Stirbt der Steuerschuldner, werden noch nicht getilgte Steuern mit der Immobilie vererbt.

 

 

Wohnriester in der Beratungspraxis

Entnahme will gut überlegt und geplant sein

Die Nutzungsmöglichkeiten für Immobilien können für Anleger(innen) im Altersbereich zwischen 55 bis 67 Jahren interessant sein.

Wird ein Riester-Vermögen langfristig, intelligent (nur bei den Top Anbietern und bei richtiger Gestaltung, keine Versicherungen!) aufgebaut, kann vor Beginn der Rentenphase entschieden werden, ob das aufgebaute Vermögen für die Tilgung bei der Eigenheimfinanzierung eingesetzt wird oder doch lieber eine Rentenauszahlung aus dem angesparten Vermögen erfolgen soll.

 

 

 


Dem stehen bei jüngeren Sparern folgende Überlegungen gegenüber:

Bei jüngeren Sparern ist das aufgebaute Vermögen im Verhältnis zum Immobilienwert- und Kapitalbedarf vergleichsweise gering. Der Verwaltungsaufwand für die Entnahme geringer Riester-Guthaben ist verhältnismäßig hoch (nicht nur für die Gesellschaften und Zulagenstelle, auch für den Sparer sowie den Steuerberater). Die Renditen bei Riester-Sparverträgen liegen bei den Top Anbietern in den allermeisten Fällen über den gegenwärtigen Finanzierungskonditionen.

Hier steht das Ausnutzen von Renditechancen im Vordergrund!

Reform / Verbesserungen ab 2018

Diskussionen zu Riester führen in die richtige Richtung -      
Gem. Beschluss des Bundesrates wird die Riester-Rente ab 01.01.2018 noch attraktiver.  
Die wichtigsten Verbesserungen:                Riester neu

1. die Grundzulage steigt um über 13,5% von 154 auf 175 Euro

2. Steuerermäßigung im Falle der Abfindung von Kleinstrenten ("Fünftelregelung")

3. die Auszahlung einer gewünschten (30%-igen) Teilauszahlung kann ab Rentenbeginn bis zum nächsten 1.1. des darauffolgenden Jahres "geschoben" werden (häufig günstigerer Steuersatz im Jahr des vollen Rentenbezugs)

4. ein wichtiges Signal, dass Vorsorge sich lohnt: Freibetrag von 100 Euro bei der Anrechnung der Riester-Rente auf die Grundsicherung, darüberhinausgehende Beträge bleiben zu 30 % anrechnungsfrei


es gab weitere Reformvorschläge                

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Reform / Verbesserungen ab 2018


Im Folgenden die Reformvorschläge der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT)

                                                                                                                          Quelle: Procontra vom 07.07.2016


•         Freibetrag in Höhe von 100 Euro pro Monat bei der Grundsicherung im Alter     

•         Öffnung für alle Erwerbstätigen, insbesondere Selbstständige   

•         Dynamisierung der steuerlichen Förderhöchstgrenze, Zulagen und Sparverträge – hier fordert die MIT ganz konkret, dass die Förderhöchstgrenze an die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) gekoppelt werden und vier Prozent der BBG betragen soll
 
•         Verwaltungsprozesse optimieren: Übernahme der ZFA-Aufgaben durch die Finanzämter – hierdurch verspricht sich die MIT kürzere und kostengünstigere Verfahren, da durch eine Übertragung der Zuständigkeiten für die Berechnung und Zuweisung an die Finanzämter auch die Beantragung von Förderung vereinfacht werde.
 
•         Nachzahlungsmöglichkeiten schaffen, Produkte verbessern – hierdurch soll sichergestellt werden, „dass alle Verträge optimal bespart werden und alle Zulagen beantragt bzw. zugewiesen werden“, heißt es im MIT-Beschluss.

•    Zudem soll eine chancen- und risikoorientierte Lösungsvariante mit reduzierter Beitragsgarantie für schwierige Lebenssituationen angeboten werden  
 
•         Vertragswechsel nicht inzentivieren – Abschlussprovisionen bei Vertragswechsel sollen auf eine Handlinggebühr in Höhe von maximal 150 Euro begrenzt werden

DWS Vorsorgeprodukte mit aktivierbarer Höchststandssicherung

Vermehrt haben wir darauf hingewiesen, dass sich das derzeitige Niedrigzinsniveau auch und insbesondere bei Garantieprodukten, so auch bei Riester- und Basis-Renten mit geringeren Laufzeiten, ungünstig auf das Renditeprofil auswirkt.

Optionale Höchststandssicherung bei DWS Altersvorsorge Premium Depots:

Kunden, deren optionale Höchststandssicherung (HSS) aktivierbar ist, werden von der Gesellschaft mit Erreichen des 55. Lebensjahres angeschrieben.

Bedingt durch die fallenden Renditeaussichten für den festverzinslichen Anteil im Vorsorgedepot raten wir dazu, das Angebot zur Aktivierung der HSS anzunehmen. Betroffene Kunden wurden/werden von uns inklusiv dem zu nutzenden Formular entsprechend informiert.


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