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Riester Zulagenauszahlung

SparschweinAls Riester-Sparer können sich die Anleger jedes Jahr erneut über ihre Zulagengutschrift freuen. Für die meisten Anspruchsberechtigten steht im Mai die Auszahlung der Zulagen des Vorjahres an. Unsere Kunden können den Zulageneingang in ihrer Depoteinsicht im Menüpunkt "Transaktionen" einsehen.

Die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) entscheidet über die Anerkennung von Zulagen zu geförderten „Riester“-Verträgen. Bei Erteilung eines Dauerzulagenantrags läuft die jährliche Beantragung automatisch. Für die Zulagenzuteilung gelten feste Auszahlungstermine, dies ist jeweils der 15.05., 15.08., 15.11. oder 15.02. eines Jahres. Sofern es beim Antrag zu keinen Unstimmigkeiten gekommen ist, können sich im Mai die meisten Anleger über die Zulagengutschrift des Vorjahres auf ihrem Riester-Konto freuen. Mit der Jahresabrechnung informieren die Anbieter über alle Daten.


Die staatliche Förderung ist an Bedingungen geknüpft. Haben sich  Voraussetzungen geändert oder sind nicht mehr erfüllt, kann es zu einer verzögerten Auszahlung bis hin zu einer Aberkennung bereits bewilligter Zulagen kommen. Gründe hierzu können sich ergeben aus:
 
a) fehlerhafte Daten im Zulagenantrag*
    - unmittelbar Zulagenberechtigte, die mit einer mittelbaren Berechtigung Zulagen beantragt haben (und umgekehrt)
    - Wegfall des Kindergeldbezugs
    - doppelt beantragte Kinderzulage durch beide Elternteile
 
b) nicht/nicht mehr im berechtigten Personenkreis
    - es liegt keine Meldung beim Rentenversicherungsträger vor
    - Ende der Erziehungszeit
    - fehlende Erziehungszeiten im Rentenverlaufskonto
 
c) keine/nicht ausreichende(n) Eigenbeiträge**

*Wichtig!
Aufstellung Ihrer gespeicherten Daten zur Beantragung der Dauerzulage
Wir bitten Sie die Daten zu prüfen und sich bei Änderungen an uns zu wenden. Bitte beachten Sie die evtl. rückseitig aufgeführten Angaben zu Kinderdaten. Fehlt z.B. die Steuer-TIN? Ergänzungen sind in der rechten Spaltenhälfte einzutragen. Gern leiten wir Ihre Angaben an Ihren Riester-Anbieter weiter.

**Die Zulagen stehen Ihnen in voller Höhe zu, wenn Sie 4% Ihres Vorjahresbruttoeinkommens abzüglich der Zulagen auf Ihrem Riesterkonto sparen. Sofern Sie den als Sonderausgaben steuerlich absetzbaren Höchstbeitrag von jährlich 2.100 € (inkl. Zulagen) sparen und sich keine zulagenrelevanten Änderungen ergeben haben, ist eine jährliche Überprüfung nicht mehr erforderlich.


Altersvorsorge in Zeiten von Niedrigzinsen

Der durch die Europäische Zentralbank forcierte, andauernde Niedrigzins stellt auch die Anbieter von Altersvorsorgeprodukten vor größte Herausforderungen, die ohne Anpassungen an die gegebene Lage schwer zu meistern sind.

In unserer fondsnews-Ausgabe aus Oktober des letzten Jahres haben wir ein weiteres Mal die schwierige Situation für Altersvorsorgeverträge mit ihren Garantien im andauernden Niedrigzinsumfeld erläutert. Bislang ist das gute Konzept der DWS aufgegangen. Gleichzeitig mit dem Hinweis, bei wieder steigenden Zinsen für noch langlaufende Verträge einen Anbieterwechsel ins Auge zu fassen, folgte unser Ratschlag, eine abwartende Haltung einzunehmen, da wir auch seinerzeit nicht von steigenden Zinsen ausgingen. Dieses Abwarten hat sich bislang als richtig erwiesen: steigende Zinsen werden wir (auf Jahre) effektiv nicht sehen.


Zukünftig können nur lange geforderte, gesetzliche Reformen die Lage entspannen. Kritikpunkte, die auch durch uns mehrfach kommuniziert wurden, werden mit dem Gesetzgeber noch debattiert. Ein Festhalten an den bisherigen Garantiebedingungen gehört in Zeiten der andauernden Niedrigzinsphase auf den Prüfstand! Die Reformvorschläge lauten:

  • eine chancen- und risikoorientierte Lösungsvariante mit reduzierter Beitragsgarantie
  • Dynamisierung der steuerlichen Förderhöchstgrenzen
  • optimierte Verwaltungsprozesse
  • Schaffung von Nachzahlungsmöglichkeiten
  • Erweiterung der förderberechtigten Personenkreise

Seit 2018 gab es bereits Verbesserungen: Erhöhung der Grundzulage von jährlich 154 Euro auf 175 Euro, Freibetragsregelung bei der Anrechnung auf die Grundsicherung im Verrentungsfall, u.a.


Viele wissen gar nicht, dass sie förderberechtigt sind

Eine Studie hat ergeben, dass ein Großteil der Personen, die von besonders hohen Förderquoten profitieren können, gar nicht wissen, dass sie förderberechtigt sind: etwa bei Arbeitslosigkeit, einem Minijob, während der Kindererziehungszeit oder ohne eigenes Eigenkommen über den berechtigten Ehepartner.

Ob „mittelbare“ oder „unmittelbare“ Zulagenberechtigung, muss genau ermittelt werden. Ob und wie die Förderung steuerlich vorteilhaft ist, welche Beiträge mindestens oder höchstens in welchem Bemessungsjahr einzuzahlen sind, lässt sich nur durch genaues Recherchieren feststellen – hier stehen wir unseren Kunden seit Jahren engagiert zur Seite.


Inhalt: Karin Ahlers


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