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August 2020

Corona: Spagat zwischen Börse und Wirtschaft Update 31.08.2020

Update

© Karin Ahlers

In unseren Mail-Newslettern von März 2020 “Es wird eine Zeit nach Corona geben“ sowie “Panik oder Gelegenheit" haben wir alle Kunden sehr frühzeitig über die Entwicklungen informiert. Im Rückblick erwiesen sich die Monate März und April als gute Gelegenheit, bei offenen Mischfonds und Aktienfonds aufzustocken.

In unserer Veröffentlichung an dieser Stelle zum Thema Corona - zwischen Börsenbewertung und Wirtschaftsrealität gaben wir eine Einschätzung zur Lage.

 

Lesen Sie nun eine weitere Stellungnahme aus aktueller Sicht:


In Anbetracht der schnellen Erholung an den Aktienmärkten beginnt nun aber die schwierigere Phase. Während die Kurse in der Panikphase im Frühjahr übertrieben gefallen sind, sind nun auch die Erholungen bei einer Betrachtung des Marktindizes bereits weit fortgeschritten. So hat insbesondere die US-Technologiebörse Nasdaq bereits neue Rekordstände erreicht.

Doch die reine Index-Betrachtung ist einmal mehr irreführend. Die großen Technologieunternehmen wie die FAANG-Aktien (Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google) oder Microsoft sowie die durch Corona in den Fokus geratenen Gesundheitswerte haben einen hohen Indexanteil und sind mittlerweile sehr anspruchsvoll bewertet. Da ist sehr viel Zukunftshoffnung bereits eingepreist.

Während Wachstumsunternehmen schon vor der Krise hoch bewertet und in vielen Bereichen wirtschaftlich zu den Gewinnern der Krise gehören, ist die breite Masse der Unternehmen noch weit unter dem Vorkrisenniveau bewertet. Sogenannte Value-Titel haben sich in den letzten Jahren schlechter entwickelt, dadurch hat sich das Chancen-Risiko-Verhältnis verbessert. Außer Frage steht, dass die o.g. FAANG-Unternehmen bessere Wachstumsaussichten haben als z.B. Unternehmen der Energiebranche oder des zyklischen Konsumbereichs. Aber das weiß jeder Investor und entsprechend viel Positives ist bei den aktuell populären Aktien und viel Negatives bei den aktuell unpopulären Unternehmen eingepreist.

Wir erwarten in den nächsten Monaten eine Mischung aus negativen News (steigende Zahl von Insolvenzen, dauerhaft höhere Arbeitslosenzahlen, Handelskonflikt zwischen USA und China) und positiven Nachrichten (Konjunkturerholung, steigende Unternehmensgewinne in vielen Bereichen mit Blick auf 2021, 2022). Kurzfristig rechnen wir mit weiterhin starken Schwankungen, mittel- bis langfristig überwiegen die Chancen. Die entscheidenden Punkte für unseren positiven Ausblick auf die nächsten Jahre:

  • Die Welt hat gelernt mit Corona umzugehen, wenngleich regional sehr unterschiedlich. Steigende Infektionszahlen sind wahrscheinlich. Aber mit Blick auf das nächste Jahr sind die Aussichten für Verbesserungen (Impfstoff, Behandlungsmöglichkeiten, einfachere Messmethoden) gut und damit wird das Risiko harter Lock-down Maßnahmen sinken.
  • Politik und Notenbanken sind gezwungen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Es gibt keine Alternative.
  • Die Zinsen bleiben niedrig. Bewertungen sind letztlich Abzinsungen zukünftiger Zahlungsströme. Damit sind Zinsanlagen extrem teuer und Aktienanlagen alternativlos.
  • In vielen Aktienbereichen haben wir keine hohen Bewertungen. Wenn sich die konjunkturelle Erholung nach und nach bestätigt, besteht hier viel Aufholpotential.

Copyright/Quelle/Zuerst erschienen bei: Karin Ahlers


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