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Dezember 2016

Sparen - eine Strategieentscheidung

© Finanzplanung Ahlers

Es ist verrückt: Der Staat und inzwischen verschiedene Großkonzerne bekommen Geld fürs Schuldenmachen. Demgegenüber Negativzinsen und Gebühren für Ersparnisse. Lebensversicherer und Banken jammern. Die Wahl der richtigen Geldanlage wird zunehmend schwieriger – Flexibilität ist gefragt.

Die Renditen für Bundesanleihen sind historisch niedrig. Die expansive Geldpolitik der EZB nimmt dem Geld seinen Wert und gefährdet den Wohlstand aller, warnen einige Stimmen. Tatsächlich gibt es kaum noch Zinsen auf sichere Anlagen.  Demgegenüber steigt die Inflationsprognose in der Eurozone 2017 auf 1,6% (von 0,3% in 2016).

Zinsen – ein langer Weg zurück zur Normalität
Der Zins wird nicht in gleicher Höhe und Geschwindigkeit steigen, wie er gesenkt wurde – dies könnten viele Länder der Europäischen Union gar nicht überstehen. Wie das geldpolitische Experiment der Europäischen Zentralbank endet, ist schwer abzuschätzen. Erste Anzeichen für ein Umdenken sind indes erkennbar.

Verkehrte Welt für Ersparnisse
Sparprodukte und festverzinsliche Wertpapiere bringen angesichts der rekordniedrigen Kapitalmarktzinsen nichts mehr ein. Da es hier keinen/kaum Zins gibt und bei Anleihen sogar Kursverluste drohen, sobald ein Zinsanstieg folgt, ist hier inzwischen vom sogenannten „zinslosen Risiko“ die Rede. Dies alles hat erhebliche Auswirkungen auch für „Garantieprodukte“.  Einerseits einfach und klar, bedeuten Garantien andererseits Renditeverluste.

100% Garantie bei negativen Zinsen nicht möglich
Was wird 2017 passieren? Der Rechnungszins für Lebensversicherungen sinkt auf 0,9%, d.h. Überschussbeteiligungen werden weiter sinken, und mehr und mehr Anbieter ziehen sich komplett aus den Geschäftsfeldern mit Garantien zurück. Lücken in der Altersvorsorge müssen durch höhere Beiträge und/oder höheres Risiko geschlossen werden.


Sichere Geldanlagen, die einen attraktiven Ertrag bringen, gibt es nicht mehr.
Geld über viele Jahre zinslos parken geht einher mit einem schleichenden Kapitalverlust,  den man nicht unterschätzen sollte. Banken versuchen indes, sich mit höheren Gebühren zu behelfen. Wer sich aktiv um die Vermehrung seines Kapitals kümmern möchte, muss sich auf die Suche nach Anlagealternativen machen. 


Wie lautet die Strategie?

Die deutschen Sparer  sind flexibler, als wohl viele vermutet hätten. Statt das Sparen aus Frust einzustellen, beginnen viele, sich auf Fonds einzulassen. Investmentfonds legen ihr Fondsvermögen in Wertpapiere, Regionen und Sparten jeglicher Art an. Über Jahre hat sich ein Fondsuniversum gebildet, das für jeden Anleger, auch bei überschaubarem Risiko,  Anlagealternativen bietet. Dies für Einmalanleger ebenso wie für Sparpläne.

Zwar ist die Anlage kurzfristig mit einem höheren Risiko verbunden, jedoch kann dieses durch Diversifikation verringert werden. Bei langfristiger Ausrichtung können zudem speziell durch den Zinseszinseffekt hohe Gewinne realisiert werden. Auch der Staat unterstützt Aktieninvestments mit besonderen Zuschüssen: seit vielen Jahren erhalten Sparer auf ihre vermögenswirksamen Leistungen eine Arbeitnehmersparzulage von 20% (einkommensabhängig auf max. 400 Euro).

Uns allen ist der Weltspartag, Sparen mit Sparbuch und Spardose ein Begriff.
Doch wir müssen weiterdenken: weg vom Sparen, hin zum Investieren! Ein Investmentdepot gehört genauso dazu, wie das Girokonto – Finanzanlage ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit – bestenfalls von Kindesbeinen an.

Lesen Sie im Anhang unten den Sonderdruck: Fonds – Mythen und Wahrheit

Inhalt: Karin Ahlers

Copyright/Quelle/Zuerst erschienen bei: Finanzplanung Ahlers


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